Eintrag aus dem Tagebuch: Der am 23. August im Tiergarten Schönbrunn geborene Pandabub hat seine Augen bereits geöffnet: Das ist ein Meilenstein in der Entwicklung eines Pandababys und geschieht zwischen dem 35. und 48. Lebenstag. „Es war ein Glücksfall, dass die Pandapfleger das bei der Kontrolle durch die Seitenklappe der Wurfbox entdeckt haben. Der Kleine schläft ja noch den Großteil des Tages und blinzelt nur hin und wieder”, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Derzeit beschränkt sich seine Wahrnehmung jedoch auf Hell-Dunkel-Kontraste. Der Pandanachwuchs entwickelt sich prächtig. „Sein Fell ist bereits dicht und hat die pandatypische Schwarzweiß-Färbung. Was die Fortbewegung anbelangt, ist der Pandabub noch ziemlich unbeholfen. Er kann sich zwar schon alleine vom Bauch auf den Rücken drehen, krabbeln kann er aber noch nicht”, so Zoologin Eveline Dungl. Mittlerweile wiegt er vermutlich 2,5 Kilogramm. Pandamama Yang Yang nimmt sich inzwischen schon regelmäßig Auszeiten. Bis zu zwei Stunden lässt sie ihr Junges in der Wurfbox alleine, um im Nebenraum in Ruhe ein paar Stangen Bambus zu fressen, Wasser zu trinken oder sich etwas Schlaf zu gönnen. Noch ist der Schönbrunner Pandabub namenlos. Doch eines steht bereits fest: Wie bei Fu Long wird es auch diesmal ein Namensvoting auf der Internetseite des Zoos geben. Pandainteressierte können also wieder mitbestimmen, wie der Nachwuchs von Yang Yang und Long Hui heißen soll. Gemeinsam mit den chinesischen Vertragspartnern werden nun Namensvorschläge festgelegt. Quelle: Panda-Tagebuch Tiergarten Schönbrunn
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