Die Sehnsucht nach dem Großen Panda
  • 17. Juni 2014
  • FILOS
  • Es ist Sommer. Der Tag beginnt mit viel Sonne und dem fröhlichen Gezwitscher der Mauersegler. Sie rasen in einem halsbrecherischen Tempo zwischen den Häuserschluchten. Weit oben am blauen Himmel sind die dicken Flieger zu sehen, sie sind unterwegs nach Asien und meine Gedanken begleiten sie zu dem wundervollen Land mit dem schönen Namen: China. Wie gerne würde ich jetzt in diesem himmlischen Bus sitzen und mich tragen lassen zu den geliebten schwarz-weißen Wesen – den Großen Pandas. Ich weiß, dass meine Reise im Herbst die Wirklichkeit werden soll, aber die Sehnsucht nach den hohen, wie mit der Tusche gezeichneten Bergen, nach den grünen Landschaften und majestätischen Gipfeln stärker ist, als jedes rationale Wissen. Ich male die Bilder der geliebten Landschaft in meiner Fantasie während ich ganz normale Handreichungen erledige. Vor mir sehe ich die wiegenden Bambuswälder in den sanften Winden, rieche die herrlichen Blumen und sehe die fleißigen netten Menschen bei ihren Tätigkeiten. Die kurvigen Straßen führen zu der Panda Oase, meinem Ziel in den Gedanken und den Visionen. Dort, da, genau vor mir – siehst du, du Mitgereister, sitzen sie…ja, wer denn?! Aber, die Großen Pandas, die geliebten Wesen, eingehüllt in die Dunstmäntel und dem Schemen gleich. Das Knacken der Bambusstangen und ihr Schmatzen sind zu hören. Mit leisen Schritten eile ich hinauf auf den Berg und erblicke sie wahrhaftig. Ich möchte sie liebevoll umarmen und darf es nicht, der Wunsch wird stets Wunsch bleiben. Und so wandern die Gedanken mit den schnellen Fliegern in der Bläue des Sommertages. Doch, dann fällt die Entscheidung. Ich schlüpfe in mein Panda-Kostüm hinein und werde einen Spaziergang in dem Chinesischen Garten machen. Von der Wohnung bis zu dem Ziel muss ich die Straßen überqueren, den Platz mit den Cafés passieren, den Menschen begegnen – wie werden diese wohl auf spazierenden Großen Panda reagieren?! Hm, mal sehen! Es wird spannend, aber ich mache es. Das Gehen in den schweren „Panda-Pantoffeln“ ist ganz schön arg. In der dicken Kleidung rinnt mir der Schweiß aus allen Poren, aber ich bleibe standhaft und gehe aufrecht. Von allen Seiten höre ich die vielen Ochs und Achs, erstaunte Rufe und Lachen. Ich komme langsam voran. Noch ein paar hundert Meter und ich bin am Ziel: Der Chinesische Garten. Erst muss ich noch durch den Park, die Menschen bleiben erstaunt stehen und fragen sich:“ Träume ich?“. Nein, ihr träumt nicht, ich bin es, der Große Panda. Endlich erreiche ich den China Garten und wandle durch die zierliche Oase der Bambuspflanzen, der Pavillons mit den herrlichen chinesischen Zeichen, kleinem Wasserfall und vielen Blumen. Eine kleine „Chengdu-Brücke“ führt über den Teich mit vielen Lotosblumen und ich lasse mich nieder auf eine Bank und träume von dem fernen Land, das ich so sehr liebe und sehne mich nach den wundervollen Großen Pandas und hoffe auf ein Wiedersehen mit den zauberhaften Landschaften. Autor: Filos, Fotos: ©Filos      

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