(AFP) Wegen der Schuldenkrise in der Europäischen Union können zwei chinesische Pandabären einen geplanten Auslandsaufenthalt in Frankreich vorerst nicht antreten. Eigentlich hätten Chinas Staatschef Hu Jintao und der französische Präsident Nicolas Sarkozy beim Gipfeltreffen der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer in der vergangenen Woche in Cannes die Ausleihe der Tiere an den Zoo Beauval nahe dem zentralfranzösischen Tours besiegeln sollen, sagte Frankreichs Umweltministerin Nathalie Kosciusko-Morizet in Peking. “Wegen der griechischen Krise” sei aber “keine Zeit für eine abschließende Vereinbarung” gewesen. “Ich hoffe, dass wir die Angelegenheit in den kommenden Wochen brieflich zum Abschluss bringen können”, sagte die Ministerin. Das auszuleihende Pandapärchen sei bereits ausgewählt. Zudem hätten Verantwortliche aus China bereits das vorgesehene Gehege besichtigt und für außerordentlich gut befunden, sagte Kosciusko-Morizet nach einem Wochenendbesuch im Pandareservat Wolong in der zentralchinesischen Provinz Sichuan. Große Pandabären gehören zu den am stärksten bedrohten Tieren der Welt. Ihre Population wird auf etwa 1600 geschätzt. Davon sollen rund 1300 Tiere in freier Wildbahn leben. Quelle: Mit freundlicher Genehmigung der AFP Agence France-Presse GmbH
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