Über vier Monate mussten sich Pandafans im Tiergarten Schönbrunn gedulden, bis sie Fu Hu aus der Nähe betrachten konnten. War der kleine Pandabär zuletzt aus der Ferne in der Wurfbox zu sehen, tapst er nun schon einige Schritte in die Innenanlage des Pandahauses. „In der Nacht hat er solche Ausflüge schon öfter unternommen, nun traut er sich auch tagsüber. Seine fürsorgliche Mutter Yang Yang ist hingegen etwas skeptisch, lässt ihn nicht aus den Augen und trägt ihn mitunter in die Wurfbox zurück”, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Foto: Tiergarten Schönbrunn/Norbert Potensky
„Im Augenblick scheinen die Chancen in der Zeit von 11:00 bis 14:00 Uhr am besten zu sein. Fu Hus Aufritte werden die erste Zeit wahrscheinlich nur einmal täglich stattfinden und sehr kurz sein”, sagt Zoologin Eveline Dungl. Der mittlerweile achteinhalb Kilogramm schwere Pandanachwuchs verschläft die meiste Zeit des Tages und zieht sich dafür mit Vorliebe in die Wurfbox zurück. Die Innenanlage wurde bereits „kindersicher” gemacht. Unter die Baumstämme, die Fu Hu schon bald für seine ersten Kletterversuche nützen wird, haben die Pfleger weiches Heu gestreut.
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