Das Royal Zoological Society of Scotland ( RZSS ) kann bestätigen, dass die künstliche Befruchtung bei dem weiblichen Großen Panda Tian Tian am Sonntag Nachmittag des 13. April durchgeführt wurde. Die Zusammenführung der Beiden wurde versucht, aber erfolglos. Tian Tian und Yang Guang zeigten positive Zeichen einer Paarungsbereitschaft in dem Frühjahr und das Zoo-Team freute sich auf eine natürliche Paarung. Leider ist der Hormonanstieg bei Tian Tian gefallen und das Paarungsfenster könnte sich dadurch verkürzen. Nach dem erfolglosen ersten Paarungsversuch, entschied sich das Team für eine künstliche Besamung. Die künstliche Befruchtung wurde von Reproduktionsspezialisten Professor Dr. Thomas Hildebrandt, Dr. Frank Göritz und Dr. Robert Hermes unternommen, vom Leibniz-Institut für Zoo-und Wildtierforschung ( IZW ) in Berlin , zusammen mit Veterinär-und Panda-Teams RZSS. Es wurden nur die Samen von Yang Guang verwendet. Das Verfahren wäre nicht möglich  ohne das Engagement des RZSS Teams und der Zusammenarbeit mit einem Netzwerk von akademischen, wissenschaftlichen und umweltbasierten Institutionen gewesen. Jeder hat eine wichtige und wertvolle Rolle gespielt. Beide Großen Pandas sind gut erholt. Kurz danach genoss Yang Guang Honig und Bambus. Die Panda-Anlage wird für die Öffentlichkeit geschlossen bleiben. Ob Tian Tian wirklich schwanger wird, kann man nicht 100% sagen, erst wenn sie gebiert. Die Schwangerschaft dauert in der Regel von August bis September, kann sich aber viel später fortsetzen, dass hat man in dem letzten Jahr gesehen. Wir wünschen Yang Guang, Tian Tian, dem Zoo-Team und allen Experten viel Erfolg und hoffen auf den langersehnten Nachwuchs im Edinburgh Zoo. Quelle: Edinburgh Zoo, Foto: ©Edinburgh Zoo Webcam
Tagged with →  
Share →