Aufgenommenes Einzelbild 1Riesenfreude im Tiergarten Schönbrunn: Ein Pandababy hat gestern das Licht der Welt erblickt. In keinem anderen europäischen Zoo ist es bisher gelungen, diese Tierart auf natürlichem Wege zu züchten. Im Tiergarten Schönbrunn ist nun zum dritten Mal ein Jungtier zur Welt gekommen. Die Tierpfleger haben am Verhalten von Panda-Weibchen Yang Yang bereits erkannt, dass die Geburt bevorsteht. „Yang Yang hat die Wurfbox seit Dienstag nur noch für wenige Minuten verlassen, um sich Bambus zu holen und Kot abzusetzen. Gestern um 12.24 Uhr haben wir das erste Quietschen des Jungtieres gehört”, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. „Auch wenn die Freude groß ist, müssen wir realistisch bleiben. Innerhalb des ersten Lebensjahres liegt die Sterblichkeit bei Großen Pandas bei 40 Prozent.” Das Pandababy ist rund 10 Zentimeter groß, rosafarben mit weißem Flaum bedeckt und wiegt etwa 100 Gramm. Yang Yang und ihr Junges werden die nächsten Monate in der Wurfbox bleiben. Wie lange, das entscheiden Mutter und Jungtier selbst. Der letzte Panda-Nachwuchs Fu Hu hat sich Ende Dezember das erste Mal den Besuchern gezeigt. Um den beiden die nötige Ruhe zu gönnen, bleibt das Pandahaus bis auf weiteres geschlossen. Auch die Pfleger wollen die Aufzucht nicht stören, deshalb konnte das Geschlecht noch nicht festgestellt werden. Da Panda-Väter auch im Freiland nicht an der Aufzucht ihres Nachwuchses beteiligt sind, ist Long Hui von Weibchen und Jungtier getrennt. Quelle: Mitteilung Tiergarten Schönbrunn, Wien
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