Wie die chinesischen Medien melden, haben die Forstbehörden im Nordwesten der chinesischen Provinz Gansu angefangen die erste umfassende Panda-Zählung und DNA-Sammlung durchzuführen. Die Panda-Volkszählung in Gansu ist der Teil einer Einmal- pro- Dekade landesweiten Volkszählung. Das erste Mal wird eine DNA-Erkennungstechnologie angewandt. Diese Methode ermöglicht eine Einrichtung der genetischen Informationsdatenbank. Außer DNA-Technologie werden auch andere moderne Technologien für die Bewertung der Lebensräume der wilden Pandas eingesetzt. Der wichtigste Lebensraum der wilden Pandas in Gansu ist ein Gebiet, das 2008 von einem schweren Erdbeben erschüttert wurde. Vor etwa 10 Jahren zählte man 1596 wilde Pandas in China. In diesem Zeitraum lebten 117 wilde Pandas in Gansu. Die Mehrheit der Großen Pandas lebte in der benachbarten Provinz Sichuan.

Wissensecke: Giant Panda Genom Karte Chinesische Wissenschaftler haben die erste Genom Karte des Großen Pandas entworfen. Anhand der Karte wollen sie herausfinden, was genau die Ursachen für die bedrohten Arten wie der Große Panda sind. Ein Wissenschaftler des Beijing Genoms Instituts sagte, dass mit der Sequenzierung des Genoms, der genetische und biologische Fundament gelegt worden sei. Die Bestimmung der Abfolge der Basen in der DNA soll zu einem tieferen Verständnis dieser besonderen Spezies führen. Die Genom Karte könnte erklären, warum die Pandas den Bambus essen, warum sie schwarze Kreise um die Augen haben oder warum sie nur so wenige Nachkommen bekommen, die nur 1% des Müttergewichts betragen. Ganz besonders ist es wichtig herauszufinden, warum die Großen Pandas so selten sexuell aktiv sind. Dieser Mangel an Libido führte zu dem Populationsrückgang dieser seltenen Art.

Share →