Sintflutartige Regenfälle haben in der Provinz Sichuan und im Wolong-Naturreservat erhebliche Verwüstungen angerichtet. Wie die örtlichen Forstbehörden melden, ist am 6. Juli ein wilder Pandabär in den Fluten ertrunken. Das leblose Tier wurde am Dienstagmorgen im Zipingpu-Schutzgebiet von einem Dorfbewohner entdeckt. Der männliche, etwa zehn Jahre alte Panda hatte keine Überlebenschance, nachdem er in einem Abschnitt des Flusses Minjiang in durch Regen ausgelöste Überschwemmungen und Erdrutsche hineingeraten war. Während der Autopsie im Wolong Giant Panda Protection and Research Center wurde eine beträchtliche Menge Wassers in der Lunge festgestellt. Durch die Unwetter kamen insgesamt 6 Menschen ums Leben, 6.000 wurden eingeschlossen. Die Fluten zerstörten die kurz zuvor reparierte Straße nach Yingxiu  ebenso wie die Straße von Yingxiu nach Gengda. Das Personal in Wolong war von der Außenwelt abgeschnitten, befand sich aber stets in Sicherheit. Inzwischen sind die Straßen von Wolong Town, Xiaojin County und von Wolong Stadt zum Forschungszentrum (Hetaoping) wieder befahrbar. Die Pfleger der Pandas nutzten die Regenpausen, um Bambus zu schneiden und einzulagern. Sie wachten zudem rund um die Uhr, um die Sicherheit von Menschen und Tieren zu gewährleisten. Nachdem die Verbindungen wieder hergestellt worden waren, normalisierte sich die Arbeit. Es regnet zwar immer noch in Wolong, aber nicht mehr so bedrohlich. Der Pegel des Flusses ist wieder unter die Warnstufe gefallen. Pandas International wurde darüber informiert, dass alle Mitarbeiter der Schulungsbasis sicher sind und es Satelliten-Kommunikation zwischen den Mitarbeitern in Wolong und Bifengxia gibt. Quelle: Newsletter pandas international
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